Die schönsten Reiseziele in Italien
Italien ist das ultimative Urlaubsland für jede Art von Urlaub. Ob erholsame Tage am Strand, ein Tänzchen auf dem Vulkan, auf den Spuren der Geschichte oder auf den Brettern, die den Berg hinabrauschen – Italien ist so vielseitig wie seine Regionen.
Strandurlaub
Italien mit seinen Tausenden Kilometern an Küsten und Inseln steht für azurblaues Wasser, weiße Sandstrände, wilde Klippen für Surfer und sauberes Wasser. Auch abseits von den großen Touristenattraktionen wie Rimini, Elba und Capri bietet Italien einsame Strände mit glasklarem Wasser, wie zum Beispiel an der Amalfiküste. Unberührte Strände und vielfältiges Unterwasserleben bieten nicht nur Sonnenanbetern die richtige Umgebung, sondern auch Hobbytaucher kommen hier voll auf ihre Kosten. Italiens Strände sind für Wassersportler und Sonnenhungrige das perfekte Urlaubsziel. Die vielen kleinen und großen Inseln um Italien herum zählen zu den schönsten des kompletten Mittelmeerraumes und glänzen nicht nur durch ihre wunderschönen Sandstrände, sondern auch durch seine lebendige Flora und Fauna.
Winterurlaub
Auch Ski- und Snowboardfahrer kommen in Italien voll auf ihre Kosten. Ob in den italienischen Alpen oder in der Piemontregion – die Pisten mit garantiertem Schneefall, top gepflegten Skianlagen und wunderschönen Panoramen sind ein wahres Paradies für alle Schnee-Begeisterten. Familienfreundliche Hotelanlagen, Skischulen und Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade machen die Ski-Regionen im Norden Italiens so außergewöhnlich wertvoll.
Ein Tanz auf dem Vulkan
Italien ist berühmt für seine zwei aktiven und einen ruhenden Vulkan – und um diese Vulkane hat sich eine rege und ansprechende Tourismusszene entwickelt, die “ein Tänzchen auf dem Vulkan” anbietet. Ob der Etna auf Sizilien, der Stromboli auf den Äonischen Inseln oder der Vesuv in Neapel, eine Vulkanbesteigung ist ein Nervenkitzel, dem immer mehr Leute verfallen. Nirgendwo sonst wird einem die Kraft und Unberechenbarkeit der Natur wohl so eindrucksvoll vor Augen geführt, wie am Rande eines Vulkans. Die verschüttete Stadt am Fusse des Vesuvs Pompeji beeindruckt durch den totalen Stillstand der Zeit – begraben unter Vulkanasche. Ein aufregendes, berührendes Schauspiel und ein idealer Ort für einen adrenalingefüllten Urlaub.
Urlaub auf dem Lande
In den letzten Jahren hat sich eine weitere Attraktion in Italien entwickelt: Der Bauernhof-Tourismus. Dieser ist nicht wörtlich zu verstehen, sondern bedeutet, dass man in kleinen Pensionen abseits vom Massentourismus die wunderschöne Natur und die unberührten Landschaften entdecken kann. Besonders die Region der Toskana bietet sich für die im italienischen “Agrotourismo” genannte Urlaubsalternative an, denn hier findet sich nicht nur im Hinterland die unverwechselbare Natur Italiens, sondern an der toskanischen Küste findet sich auch so manches unberührtes Fleckchen ohne Touristenüberfüllung. Wer einen ruhigen und entspannten Urlaub verbringen möchte, ist mit Agrotoursimo gut beraten und wird die Tage in vollen Zügen genießen können.
Kultururlaub in Italien
Kaum ein anderes Land besticht so sehr durch seine kulturellen und historischen Schätze wie Italien. Ob das Kolosseum in Rom, der Mailänder Dom oder der schiefe Turm von Pisa, in Italien kann man wunderbar auf den langen Pfaden der Geschichte wandeln. Wer wirklich alles sehen möchte, sollte sich auf eine längere Rundreise durch das ganze Land gefasst machen, denn Italien hat unendlich viel zu bieten!
Image from: Ulisse – Fotolia
mehrAlle Wege führen nach Rom
Mit seinen 3 Millionen Einwohnern ist Rom die größte Stadt Italiens und gleichzeitig auch die Hauptstadt. Die Region Latium umgibt die Metropole, die an den Ufern des schönen Tiber liegt. Die ewige Stadt, schon durch ihre Rolle in der Antike weltbekannt, zeigt auch heute noch seinen Besuchern unzählige Sehenswürdigkeiten, die praktisch zu Besichtigungstouren animieren. Um sich wirklich alle Eindrücke zu verschaffen, werden Tage benötigt, vollgefüllt mit Touren durch oder um Rom herum. Der Vielzahl der Besichtigungspunkte wegen, ist eine gute Planung unvermeidbar und so werden von den Touristikunternehmen praktische Pakete angeboten, die man sich nach eigenen Wünschen zusammenstellen kann.
Das Zentrum der Stadt
Die Via del Corso durchquert die Innenstadt, und zeigt schon die ersten weltbekannten Bauwerke, wie zum Beispiel die spanische Treppe oder die Fontana di Trevi. Am Ende des Corsa liegt die Villa Borghese mit der Villa Giulia, einem etruskischen Museum mit Weltgeltung. Unweigerlich kommt die Altstadt in Sichtweite, das Centro Storico hat mannigfaltiges zu bieten. Il Gesu, 1568 erbaut, ist die Hauptkirche und der Sitz des Jesuitenordens. Die Area Sacra zeigt Reste eines 1926 gefundenen Tempelbezirks aus der Zeit der Römer. Über die zweitgrößte Kuppel nach der Peterskirche verfügt Sant Andrea della Valle, mit den Gräbern der Päpste Pius II und Pius III. Der Campo dei Fiori bietet endlich was Neuzeitliches, auf dem berühmten Marktplatz wird fast alles verkauft.
Auf sieben Hügeln wurde Rom einst erbaut, auf dem kleinsten steht das Kapitol. Der Tempel des Jupiter, dem obersten Gott der Römer geweiht, besticht noch heute durch seine von Michelangelo entworfene Treppe, die von Castor und Pollux bewacht wird. Das Museum des Kapitols ist mit unzähligen Statuen, Gemälden und Bildwerken bestückt, es wartet ein tagefüllendes Programm. Hier steht auch die römische Wölfin, die Remus und Romulus gesäugt hat. Das antike Zentrum zeigt, wo Rom früher regiert wurde, vom Forum und später vom Paladin. Drei Durchgänge hat der Triumphbogen, der für Septimus Severus gebaut wurde.
Vorbei an dem runden Tempel der Vesta, der Feuerbeschützerin, gelangt man zum Paladin, hier wurde die Stadt von Romulus gegründet und auch benannt. Später wohnte hier der Kaiser Augustus.
Das Kolosseum, schon durch die Gladiatorenkämpfe mit Blut beschmiert, ist vielleicht das Highlight der Stadt. Im Jahr 72 n.Chr. von Kaiser Vespasian erbaut, bot es Platz für 50 000 Besucher und bot seit Kaiser Augustus dem römischen Volk die grausigen Kämpfe zur Volksbelustigung an.
Direkt daneben steht der Konstantinbogen, mit diesem Triumphbogen wurde Kaiser Konstantin als Befreier Roms gefeiert. Die Kirche San Pietro in Vincoli beherbergt die Ketten, mit denen Petrus gefesselt war.
Ein Abstecher in den Vatikan
Auf dem Weg zum Vatikan dürfen die Engelsbrücke und die Engelsburg nicht vergessen werden. Vielleicht die schönste Brücke Roms, durch ihre 10 Engel weltbekannt, heute nur noch für Fußgänger nutzbar, führt sie direkt zur Engelsburg, dem Grabmal Kaiser Hadrians, das heute als Museum genutzt wird. Von hier gibt es zwei Möglichkeiten, auf den Petersplatz zu kommen.
Entweder über die Via della Conciliazione, eine Prachtstraße, oder den Borgo, ein mittelalterliches Stadtviertel mit kleinen Gässchen, früher auch als Fluchtweg de Päpste bekannt.
100 000 Menschen bevölkern den Petersplatz, wenn der Papst seinen Auftritt hat.
248 Säulen und 88 Pfeiler bilden die Kolonnaden, rund um den Platz. 140 Heiligenstatuen bilden den Abschluss. Auf dem Grabmal des Petrus wurde im 4. Jahrhundert die erste Peterskirche errichtet. Die Petrusstatue und die Maria von Michelangelo sind nur einige der unvergleichlichen Schätze, die die Peterskirche zu bieten hat. In den vatikanischen Grotten sind etliche Päpste bestattet, so auch Johannes Paul II vor seiner Seligsprechung. Die Kuppel der Peterskirche darf wohl als einmalig bezeichnet werden, man sollte sie unbedingt besichtigen.
Image: mirec – Fotolia
mehrItalien und seine Sehenswürdigkeiten
Zu den meist bereisten Metropolen Italiens gehört wohl die ewige Stadt. Rom ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern auch die Älteste dieser Region. Zu den imposantesten Gebäuden dieser Stadt, die Sie dort erwarten, gehört unter anderem das Kolosseum, das im Jahr 72 nach Christus erbaut wurde und in dem etwa 50.000 Personen Platz fanden. Ein weiteres Highlight in Rom ist der Petersdom, der zu Ehren des Apostels Petrus im Jahr 324 erbaut wurde. Dieser steht auf dem Staatsgebiet des Vatikans.
mehr