Mailand – Italiens Mode-Mekka

Mailand gilt als heimliche Hauptstadt Italiens und ist das Zentrum für Wirtschaft, Design und Medien. Vor allen Dingen aber ist Mailand bekannt als Italiens Mode-Mekka. Doch auch die Kultur kommt in der in der oberitalienischen Po-Ebene gelegenen Stadt gewiss nicht zu kurz, und dadurch drängt sich Mailand für eine extrem kurzweilige Städtereise geradezu auf.

Eine Städtereise nach Mailand

Wenn man von Mailand spricht, kommt einem natürlich unweigerlich der weltberühmte Mailänder Dom in den Sinn. Dieses Meisterwerk der gotischen Baukunst aus dem 14. Jahrhundert beeindruckt nicht nur durch seine imposante Größe, sondern auch durch die über 400 mit Liebe zum Detail gefertigten Marmor Statuen und Säulen. Die goldene Madonnen-Statue auf dem Dach ist weithin sichtbar und gilt als Maskottchen Mailands. Vom Dach aus hat man einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt, und bei gutem Wetter sogar bis in die Alpen. Das Innere des Mailänder Doms zeichnet sich durch die kunstvoll gefertigten Buntglasfenster, Gräbern von Angehörigen des Medici-Clans sowie einer Reliquie, einem Nagel aus dem Kreuze Jesu, aus.

Historische Sehenswürdigkeiten

Das Wirken von Leonardo DaVinci ist allgegenwärtig und in der gesamten Stadt sicht- und spürbar. So kann in der “Santa Maria delle Grazie” Klosterkirche sein weltberühmtes Gemälde “Das letzte Abendmahl” bestaunt werden, welches der Kunst- und Historikerszene bis heute Rätsel aufgibt. Die “Navigli”, das teils unterirdische Schiffskanalsystem Mailands, welches DaVinci ebenfalls mitentworfen hat, ist eine weitere Sehenswürdigkeit auf den Spuren eines des größten Künstlers aller Zeiten.
Die Oper Mailands, die “Scala”, war von jeher von größter kultureller Bedeutung. Die meisten italienischen Opern wurden und werden auch heute noch in dem von außen zwar unscheinbaren, doch von Innen äußerst imposanten Opernhaus uraufgeführt. Hier wurden Könige gemacht – und beobachtet!

Mode, Shopping & Design

Mailand zeichnet sich nicht nur durch seine historischen Bauwerke aus, sondern auch durch seine aktuelle Bedeutung in den Bereichen Mode und Design. Mailand ist für Fashionistas ein wahres Mode-Paradies und das nicht nur zur Mailänder Fashion Week! Zur Fashion Week trifft sich in Mailand alles was Rang und Namen hat – von den namhaftesten internationalen Designern, bis hin zu jungen und frischen Newcomern. Die Mailänder Modewochen sind vor allem für die außergewöhnlichen und edlen Schuhkreationen sowie das kunstvolle Lederhandwerk berühmt geworden – doch sie bieten Modebegeisterten von nah und fern mittlerweile alle neuen Trends.
Aber auch außerhalb der Fashion Week pulsiert das modische Treiben in Mailand. Unzählige Boutiquen im historischen Stadtkern überraschen mit immer neuen und kreativen Kreationen angesagter Designer. Hier lohnt sich ein Besuch in der “Galleria Vittorio Emanuele II” – einer der ersten überdachten Shopping-Malls der Welt. Gebaut wurde die Galleria im 19. Jahrhundert – und sie hat bis heute nichts von ihrem unverwechselbaren Charme eingebüßt. Die Galleria ist vielleicht nicht unbedingt etwas für Schnäppchenjäger, aber wenn man sich von edlen Stoffen und einer tollen Architektur begeistern lassen will, ist man hier an der richtigen Stelle!
Mailand pulsiert vor Leben – und eine Städtereise ins Mode-Mekka wird Sie noch lange Zeit nicht loslassen. Denn wer sich einmal in Mailand verliebt, wird nie mehr von dieser unbeschreiblichen Stadt loskommen! Mode, Lebensart, Kultur und Kunst – hier wird einem wirklich alles geboten!
Bild stammt von: Henry Bonn – Fotolia

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Eine Städtereise nach Turin

Die italienische Stadt Turin liegt idyllisch im Piemont und kann mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen in der Umgebung aufwarten. Egal ob der gläserne Lift im Filmmuseum oder die Kathedrale Duomo di San Giovanni die das Turiner Grabtuch beherbergt, Touristen lieben die Stadt und das Ambiente das Turin zu bieten hat.

Die spektakulären Wahrzeichen Turins

Eigentlich sollte die Mole Antonelliana, zwischen 1863 und 1880 errichtet, eine Synagoge werden. Da die Baukosten zu hoch wurden und die italienische Hauptstadt von Turin nach Florenz verlegt wurde, änderte man den Bauplan. Heute beherbergt das Wahrzeichen Turins das nationale Filmmuseum, das auch dank des spektakulären Aufzugs zahlreiche Besucher anlockt. Ein freischwebender gläserner Lift wird an Führungskabeln durch die Kuppel des Hauptraums hindurch gezogen und macht auf einer Aussichtsplattform halt.
Der Turiner Dom, offiziell auch Kathedrale Duomo die San Giovanni genannt, wurde von 1491 bis 1498 gebaut und ist Johannes dem Täufer gewidmet. Der Turiner Dom ist die Hauptkirche Turins und beherbergt das Turiner Grabtuch, welches das Abbild Jesus zeigen soll. Die Kapelle in der das Turiner Grabtuch ausgestellt ist, wurde von 1668 bis 1694 gebaut. Das Turiner Grabtuch selbst beschäftigt noch immer viele Historiker, Wissenschaftler, Forscher und Theologen. Bis heute konnte die Entstehung des Abbildes nicht geklärt werden, da experimentelle Versuche alle scheiterten. Das Tuch ist somit das meist untersuchte Objekt in der gesamten Geschichte der Menschheit und auch eines der umstrittensten. Für viele Gläubige und Pilger besteht jedoch kein Zweifel daran, dass das Tuch das Abbild Jesus zeigt.
Die Superga, die eigentlich den Namen Basilica della Natività di Maria Vergine trägt, gehört ebenfalls zu den Wahrzeichen der Stadt und ist eine Wallfahrtskirche am Rande Turins. Als die Stadt 1706 belagert wurde, gelobte Herzog Viktor Amadeus II. eine Kirche zu bauen, falls Turin befreit würde. Nachdem die Stadt nicht erobert wurde begann der Herzog 1716 die Kirche zu bauen, ein Vorhaben das erst 1731 zu Ende geführt werden sollte. Hoch über der Stadt entstand eine wunderschöne Kirche, die als Meisterwerk des Barocks gilt. Bei gutem Wetter hat man, vom imposanten Standpunkt der Kirche aus, einen schönen Ausblick auf die Alpen.

Residenzen und Schlösser als Weltkulturerbe

Das Lingotto Gebäude war früher die größte Autofabrik der Welt, mittlerweile wurde das Bauwerk vom Architekten Renzo Piano in ein Kongresszentrum, Konzerthalle, Hotel und Einkaufzentrum umgewandelt. Zusätzlich befindet sich am Dach des Gebäudes das Pinacoteca Giocanni e Marella Agnelli Kunstmuseum. Die Pinakothek wurde 2002 eröffnet und beherbergt 25 Kunstgegenstände, die aus der privaten Sammlung des Agnelli Ehepaar stammen.
Das Museo Egizio befasst sich ausschließlich mit Ägyptologie und besitzt international bekannte altägyptische Artefakte.
Im Zentrum von Turin befinden sich einige Residenzen vergangener Könige, so zum Beispiel der Palazzo Reale, der dem König von Piemont-Sardinien als Königspalast diente und später sogar Sitz des italienischen Königreichs wurde.
Gleich in der Nähe steht der Palazzo Madama, welcher aus einem barocken Anbau und einem alten Teil besteht. In der Römerzeit entstand der alte Teil als Stadttor und wurde im Mittelalter zu einer Festung umgebaut. Die Residenzen und Schlösser der Herzöge von Savoyen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Image: c – Fotolia

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Das traumhafte Florenz

Florenz ist die Hauptstadt der Toskana und liegt beinahe in der Mitte von Italien. Die 1,5 Millionen Metropole wird auch als Athen von Italien bezeichnet. Der Fluss Arno fließt mitten durch die Altstadt und teilt die Hauptstadt. Im Jahr 59 vor Christus wurde die Stadt Firenze für die Göttin Florentina, welche die Göttin der Blumen und des Wachstums ist, erbaut. Die Stadt wurde als quadratische Colonia errichtet, die außerhalb der Stadtmauern ein Militärlager beherbergte. Darüber hinaus wurde ein Amphitheater zur Belustigung des Volkes errichtet.

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Neapel darf bei keinem Italienurlaub fehlen

Da Neapel auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken kann, hat es für Touristen einiges zu bieten. Zusätzlich ist es eines der Kulturzentren Italiens und gehört mit einer knappen Million Einwohnern zu den größten Städten Italiens. Auch das mediterrane Klima trägt dazu bei, dass sich die Stadt bei Touristen großer Beliebtheit erfreut. Zusätzlich ist Neapel sehr gut an den Fernverkehr angeschlossen. Etwa 7 km vom Zentrum entfernt befindet sich der Flughafen Capodichino, der allerdings recht klein ist. Weitere Möglichkeiten zur Anreise sind durch Bahn, Bus und Hafen gegeben. Auch innerhalb des Stadtgebietes ist der öffentliche Nahverkehr sehr gut ausgebaut und zusätzlich erschwinglich.

Sehenswürdigkeiten Neapels

Die gesamte Altstadt Neapels wurde 1995 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Deswegen ist es nicht überraschend, dass sich eine Vielzahl an interessanten und sehenswerten Bauten in Neapel befindet. Hierzu gehören zahlreiche Burgen und Paläste wie das Castel dell’Ovo, Castel Nuovo, Castel Sant’Elmo und der Palazzo Reale genauso wie wichtige Sakralbauten wie Duomo San Gennaro, Santa Chiara, San Lorenzo Maggiore und San Francesco di Paola. Es finden sich beinahe aus jedem wichtigen Zeitalter bedeutende Bauten mit charakteristischer Architektur. Berühmt ist Neapel jedoch vor allem auch für seine Katakomben.

Musikalisches

Da Musik in Neapel seit Jahrhunderten einen hohen Stellenwert besitzt, ist die Stadt natürlich auch für Musikliebhaber eine Reise wert. Das Teatro San Carlo gehört zu den bedeutendsten Opernhäusern in ganz Italien und es überrascht nicht, dass Enrico Caruso wohl der bekannteste Sohn der Stadt ist und neapolitanische Musik Jahrhunderte lang starken Einfluss auf ganz Europa hatte.
Natürlich gibt es in Neapel auch verschiedene sehr sehenswerte Museen wie das archäologische Museo Archeologico Nazionale di Napoli, das sich großer Beliebtheit erfreut und weltweit für seine Sammlung angesehen ist. Kunstliebhaber kommen im Museo Nazionale di Capodimonte oder Museo d’Arte Contemporanea Donna Regina auf ihre Kosten.
Eine der bedeutendsten Feierlichkeiten ist wohl ohne Frage das Blutfest des heiligen Januarius, das jedes Jahr am ersten Maiwochenende, am 19. September und 16. Dezember im Dom San Gennaro bewundert werden kann und für viele Einwohner Neapels von großer Wichtigkeit ist. Zu dieser Zeit wird der Öffentlichkeit eine Ampulle vorgeführt, die angeblich mit Blut des 305 enthaupteten San Gennaro gefüllt ist. In den meisten Fällen verflüssigt sich dieses, was den gläubigen Neapolitanern als gutes Omen für die Zukunft gilt. Dieses Ereignis lockt oft tausende Gläubige an und wird von Prozessionen, Feiern und Märkten begleitet.

Kulinarische Spezialitäten in Neapel

Die neapolitanische Küche entspricht wie kaum eine andere dem Bild, das man von klassischer italienischer Küche besitzt. Nicht nur die Pizza wurde hier erfunden, auch Pasta und das Kochen mit Tomaten machen einen sehr großen Bestandteil aus. Natürlich wird ebenfalls sehr viel mit Meerestieren und Fischen gekocht. Zusätzlich findet man weitere italienische Spezialitäten wie Limoncello, einen Zitronenlikör oder der typische Caffé. Gerade zu Ostern ist Neapel für Feinschmecker eine Reise wert, da jeder Ostertag traditionellerweise durch eine andere Köstlichkeit symbolisiert wird. Ein Aufenthalt zu dieser Zeit ermöglicht also nicht nur einen guten Eindruck in die christliche Kultur der Region, sondern auch in ihre kulinarischen Spezialitäten.

Image: Gennaro Guarino – Fotolia

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